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Australien 2007 |
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Kuranda Scenic Railway - Kuranda Skyrail - Tjapukai Cultural Park - Great Barrier Reef - Daintree Rainforest |
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Wie viele Touristen machten auch wir aufgrund der Nähe zu Cairns einen Tagesausflug in die von Regenwald umgebene Ortschaft Kuranda. Der einstige Hippie-Treff entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Souvenirkitsch-Dörfchen. Die Fahrt mit der Kuranda Railway ist nicht nur für Eisenbahnfans ein schönes Erlebnis.

Kuranda Railway

Die 34 km lange Strecke der Kuranda Railway von Cairns nach
Kuranda wurde im Jahre 1891 für den Fracht- und Personenverkehr eröffnet.
Dieser Streckenabschnitt bedeutete im Pionierzeitalter eine wahre
ingenieurtechnische Meisterleistung und zugleich eine unvorstellbare
menschliche Schufterei. Über 320 m Höhenunterschied waren zu meistern,
es wurden 15 Tunnel von Hand in den Fels getrieben und Dutzende
Brückenkonstruktionen waren erforderlich, um Schluchten und Wasserfälle
zu zu überbrücken. Der
Abfahrtsbahnhof ist in Freshwater.
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An der fotogenen Kurve der "Stoney Creek Bridge"
kommt man an an Wasserfällen vorbei. Danach kriecht der Zug den Berghang
hinauf bis zur Barron River Schlucht.
Leider führen die Wasserfälle in der Trockenzeit nur wenig Wasser.

Stoney Creek Bridge
Zahlreiche Bilder in den alten Waggons erzählen vom beschwerlichen Bau dieser Strecke. Zugbegleiter(innen) geben weitere Informationen.

Die nostalgischen Waggons vermitteln etwas vom "Pioniergeist" des 19.
Jhds.

Sollte sich ein Lepidopterologe (auf fränkisch Schmetterlingsforscher) auf unsere Seiten verirren, schreib mir bitte, welche Namen unter die Bilder gehören. Mir gefallen diese Insekten zwar, aber ich habe keine Ahnung von den Arten.
Das
"Butterfly Sanctuary"
ist das größte des Landes. In einem großen Glashaus
wurde eine Regenwaldlandschaft mit Palmen, Teichen, Wasserfällen angelegt.
1500 Schmetterlinge schwirren um unsere Nasen!
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


Skyrail Rainforest Cabinway
Mit der "Skyrail Rainforest Cableway" schwebt man in einer Kabine über die Baumwipfel des Regenwaldes.
Zwei Stationen, an denen man die Reise über die Wipfel unterbrechen kann, bieten die Möglichkeit, den Wald zu Fuß zu erkunden (Rundwanderung) bzw. Näheres über den tropischen Regenwald zu erfahren (Infozentrum).
Endpunkt
bzw. Anfangspunkt der 7,5 km langen Skyrailstrecke befindet sich in Smithfield.
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Die Kabinen fassen 6 Personen. Schiebefenster sorgen für Frischluft und ermöglichen es, die Kamera nach außen zu halten und störende Reflexionen zu umgehen.

Ranger
Park-Ranger geben auf amüsante Art Erläuterungen zu Flora und Fauna. Allerdings stellen wir immer wieder fest, dass "Aussi-Englisch" schon Meilen von unserem Schulenglisch entfernt ist. Spaß macht's dennoch.

Seltener Kauribaum im
tropical Rainforest

MY Scubapro II
Das Great Barrier Reef erstreckt sich über eine Länge von 2500 km. Zahlreiche Tauchbasen bieten von Tagestouren für Anfänger bis zu mehrtägigen Tauchsafaris alles an. Wir reservierten unsere Tour bereits von Deutschland aus. Das spart Zeit bzw. schützt vor Enttäuschungen, falls die gewünschte Tour ausgebucht ist.
Der Anbieter verfügt über mehrere Schiffe. Die Scubapro II ist zwar keine Luxusyacht, die Kabinen sind aber schön. Überdurchschnittlich viele Toiletten vermeiden vor und nach den Tauchgängen unangenehme Staus.

Equipment

Nemo

Uwe & Monika im "Schwebezustand"
Der "Aufrödelbereich" ist ausreichend. Alles hat seinen Platz.

Turtle

Blick aufs Riffdach.
Wir machten an den drei Tauchtagen (zwei Übernachtungen) 11 Tauchgänge. Davon waren zwei sehr schöne Nachttauchgänge.
Wir tauchten unter anderem am Flynns
Reef und am Milln Reef.
Wir
betauchten zahlreiche Korallenblöcke, die die Australier "Bommies" nennen.
Strömung gab es kaum.

Briefing

Traumstrand am
Cape Tribulation - doch Baden verboten!
Von Cairns aus sind der Daintree
National Park und Cape Tribulation mit einem der Tagestourenanbieter
leicht
zu erreichen. Wir tauchten ein in den mit 100 Millionen Jahren
ältesten Regenwald der Welt - und das auf
dem mittlerweile trockensten
Kontinent unserer Erde! Unsere Tour führte uns mit einem geländetauglichen
Minibus in diese faszinierende Landschaft. Entgegen den Erwartungen, von
Regen keine Spur! Mit der einsetzenden Regenzeit im November/Dezember wird
sich das sicher schlagartig ändern! Wir waren über den fehlenden Regen
nicht traurig und auch nicht, dass es (noch) keine Moskitos gab.
Hier kann man wählen:
Von einer Kokosnuss erschlagen zu werden,
vom Krokodil, gefressen zu werden,
von einem Stachelrochen gestochen zu werden
oder von den giftigsten Quallen
"umarmt" zu werden.
Baden ist hier nicht angesagt!

Direkt an den Strand grenzt der Regenwald an.

Im Daintree NP wird überall vor den "Crocs" gewarnt.


Heute schon gefrühstückt?
Das Leistenkrokodil (Crocodylus porosus), auch Salzwasserkrokodil oder Saltie genannt, ist das größte Krokodil unserer Zeit. Oft erreichen Leistenkrokodile Längen um sechs Meter.
Zum Programm dieser Tagestour gehörte eine Flussfahrt auf dem Daintree-River, bei der wir unter anderem Adler und Krokodile beobachten konnten. Weiter ging's auf herrlicher Küstenstraße zum Cape Tribulation mit seinem Traumstrand, der direkt an den Regenwald angrenzt. Doch hier galt: Vorsicht, gefährliche Tiere! Das Baden wäre ein sehr zweifelhaftes Vergnügen gewesen.

Mossman-Gorge
Dagegen wäre ein Abfrischen im kristallklaren Wasser der Mossman-Gorge ohne Gefahr möglich gewesen. Wenn noch Zeit dafür gewesen wäre. Uns lief nämlich selbige ziemlich davon. Für die Mossman-Gorge blieb nur 1/2 Std. Der einzige Nachteil einer gebuchten Tour!

Unser Tourbus wartet bereits!

Nestfarn und Epiphyten im üppigen Regenwald
Übrigens: laut ADAC-Tourenvorschlag hätte man als Selbstfahrer für diese 280-km-Fahrt 2 Tage veranschlagen müssen.
Im Gegensatz zu Neuseeland und den dort beheimateten Maori,
scheint die gesellschaftliche Problematik
zwischen den australischen Ureinwohner und
den "weißen Einwanderern" der Neuzeit sehr viel komplexer
und besonders
für Touristen kaum fassbar zu sein. Gut, die Maori besiedelten Neuseeland vor
rund 1000
Jahren, die Aborigines dagegen bevölkern Australien seit über 60.000 Jahren!
Sie verstehen sich als die
wahren Hüter des Landes. Die Traumzeit und der Respekt vor ihren
Ahnen bestimmt ihr Handeln bis in die heutige Zeit. Für uns Touristen
bedeutet das, die "Tabus" der australischen Ureinwohner nach Möglichkeit zu
respektieren und zu beachten. Zum Beispiel wollen Aborigines nicht (und vor
allem nicht ungefragt) fotografiert werden. Das gilt in besonderer Weise für
ihre heiligen Orte und rituellen Stätten (davon gibt es viele!).

Zwar für Touristen, dennoch informativ und sehr professionell dargeboten!
Um den Australienbesuchern einen Einblick in ihre Kultur und
ihre Traditionen zu ermöglichen, haben die Aborigines von Nord-Queensland
den Tjapukai Cultual Park
errichtet. Der Komplex befindet sich unweit der Skyrail-Station
bei Smithfield, am Fuße des Regenwaldes. Es werden Darbietungen aus
dem Leben der Aborigines gebracht und in Englisch erläutert.

Feuer machen mit einfachsten Mitteln
Rituelle Tänze und Vorführungen wie Feuer machen mit einfachen Mitteln, Didgeridoo- und Gesangsdarbietungen erwarten die Besucher des Tjapukai Cultural Park. Vorträge über Nahrung und Heilmittel aus dem "Busch" und Aktivitäten wie Boomerang-Werfen und Kanufahren runden das Angebot ab.

Ein besonders Erlebnis ist das Dance-Theatre. In einem eigens konstruierten Theater wird eine Live-Performance mit 3D-Projektion und Soundeffekten über die "Schöpfungsgeschichte" der Aborigines aufgeführt. (Ohne Bild).