Australien 2007

05.11.2007 - 11.11.2007

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Kangaroo Island  -  Barossa Valley  -  Hahndorf  -  Grampians National Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kangaroo Island

Kangaroo Island liegt etwa 110 km südwestlich von Adelaide. Mit etwa 150 km Länge und 40-60 km Breite ist sie die drittgrößte Insel Australiens. Die Autofähre legt am Cape Jervis ab (unbedingt reservieren). Die Fähre benötigt ca. 45 Minuten für die Überfahrt nach Penneshaw. Es kann dabei ganz schön schaukeln!


Vivonne Bay

 


Kangaroo Island

 

 

 

 


Noch Hunger?

Ohrenrobbe (Otariidae)
Ohrenrobbe (Otariidae)

 

 

 

 

 

Seal Bay Conservation Park

Die Seal Bay   im Süden von Kagaroo Island macht ihrem Namen alle Ehre. Sie beherbergt eine Kolonie Australischer Seelöwen mit rund 500 Tieren. Man kann Sie (nur) in Begleitung eines Rangers besuchen und ihnen bis auf wenige Meter nahe kommen. Nicht verpassen!

 

 

Die Ohrenrobbe (Otariidae) unterscheidet sich von den Hundsrobben (Phocidae) wie der Name schon vermuten lässt, durch die kleinen Ohrmuscheln.
Sie kommen in den Meeren der südlichen Halbkugel und im Nordpazifik vor. Die Australischen Seelöwen sind die einzigen, die keinen jährlichen Brutturnus einhalten. Sie gebären in einem 17,6 monatigen Tur-nus.Das sollte nun an wissenschaftlichen Abhandlungen reichen!

Fakt ist leider, dass auch bei den Robben der Mensch und sein unvernünftiges Handeln viel Schaden angerichtet hat und weiterhin anrichtet. Waren es früher die Robbenfänger, sind es heute Schleppnetze, die herrenlos in den Ozeanen treiben, und jede Menge Plastikabfälle und sonstiger Müll, der von den Tieren irrtümlich als Nahrung konsumiert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pelikane in Kingscote


Pelikanfütterung

Bevor man sich auf den (Rück-)Weg zur Fähre macht, sollte man die Pelikanfütterung an der Kingscote Wharf nicht versäumen.
John "the Pelican man" füttert hier täglich um 1700 Uhr die mächtigen Vögel. Die Erläuterungen zu der Spezies sind amüsant und informativ zu gleich.

 

 

 

 

 

 

 

Kangoroo Island hat wirklich viel zu bieten. 2 Tage Aufenthalt sollten das Minimum sein. Im Nationalpark gibt es ein ausreichendes Angebot an Zeltplätzen. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Allein der Flinders Chase National Park, einer der größten Südaustraliens, ist sehr abwechslungsreich. Hier entdeckten wir unsere ersten Koalas. Daneben gibt es viel wilde Küste, nahezu unberührten Regenwald, einen herrlichen Leuchtturm, den Admirals Arch mit Kolonien von Robben und die wirklich sehr "bemerkenswerten" Remarkable Rocks.

 

 

 

 

 

 

 

 

Remarkable Rocks

 

 

 

 

 

An der Südküste von Kangoroo Island liegen zerbrochene, von Wind, Gischt und Wellen angenagte Granitfelsen auf einem Steinplateau. Die Remarkable Rocks. Besonders im Licht der Nachmittagssonne entwickeln diese Gesteinsformationen ihren Reiz und inspirieren die Fantasie des Betrachters. Leider ist das Wetter auf Kangoroo Island sehr wechselhaft. Kurz nach dieser Aufnahme war es vorbei mit der herrlichen Szenerie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Barossa Valley

 

Wein und deutsche Gemütlichkeit, dafür steht das Barossa Valley. Etwa 50 Weingüter laden zur Weinprobe ein. Ein beliebtes Fotomotiv sind die von Dattelpalmen gesäumten Weinfelder bei Seppeltsfield.


Seppeltsfield Wineyard


Barossa Valley / Hahndorf

 

 

 

 

 

 

 

 

Hahndorf


Hahndorf Hill Winery

 

 

Hahndorf wurde 1839 von preußischen Alt-Lutheranern gegründet. Heute ist Hahndorf ein beliebtes Ausflugsziel, das seine Geschichte vermarktet.

Wer Lust auf eine Weinprobe hat, dem sei die Hahndorf Hill Winery empfohlen. Wir haben uns eine Flasche vom Sauvignon Blanc 2005 mitgenommen. Der Abend, an dem wir die Flasche geöffnet haben, wird uns in Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt, weil wir beim Genuss in unserem Campervan Ausblick auf eine Gruppe Kängurus hatten.

 

 

 

 

 

 

 


Hahndorf - The German Arms Hotel


Ein Bayer in einem ehemals "preußischen" Dorf? Die Aussies nehmen es mit deutscher Geschichte nicht so genau!

 

Die Kaffeehäuser bieten deutsche Köstlichkeiten wie Apfelstrudel und Bienenstich an. Wer den Drang nach Schwarzbrot verspürt, hier bekommt er es.


Bayerische Gemütlichkeit lässt sich gut vermarkten!

 

 

 

 

 


Auslage einer deutschen Metzgerei - Weißwürste


 So ein Menü würde bei uns daheim keiner essen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das musste natürlich sein. Wir sind ja schließlich Franken. "Bratwurst mit Sauerkraut" und ein anständiges Bier. Womit wir nicht gerechnet hatten, als Beilage gab es Weißbrot und Pommes und die Würste wurden mit Chilisoße "pikant" gewürzt!

 


Mahlzeit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Grampians NP


MacKenzie Falls

 

Das Sandsteingebirge der Grampians erstreckt sich am westlichen Rand der Great Dividing Range. Jahr-
millionen der Erosion formten wundersame Skulpturen aus dem Fels (z.B. die "Balconies") oder schufen
Abbruchkanten für herrliche Wasserfälle wie die MacKenzie Falls. Der Nationalpark ist der zweitgrößte
Viktorias und ist/war berühmt für eine extrem vielfältige Pflanzenwelt und seinen Blütenreichtum. Umso800 schrecklicher war der Sonntag, 22. Januar 2006. An einem einzigen Tag vernichtete ein gigantisches Buschfeuer beinahe die Hälfte des Nationalparks. Es dauerte über 2 Wochen, bis die Brände gelöscht werden konnten. Gegenwärtig können die Besucher mitverfolgen, wie die Natur mit einem derartig dramatischen Eingriff umgeht. Viele Pflanzen und Bäume haben Überlebensstrategien bei Buschbränden entwickelt, einige Bäume benötigen sogar das Feuer, um sich zu vermehren. Doch für uns war der Anblick verkohlter Stämme, an denen sich "Nottriebe" rankten, und der Blick über lichte Bergketten schon sehr frustrierend. Hoffen wir, dass die Grampians wieder zu der artenreichen Oase werden, die sie mal waren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach dem Waldbrand ...

 

 

 

 

 

 

Eine der Touristenattraktionen sind die MacKenzie Falls. Sie führen immer Wasser, weil sie von einem Stausee gespeist werden. Die Falls sind eine Serie mehrerer Cascaden, deren Abschluss ein ca. 20 m hoher Wasserfall bildet. Ein gut gesicherter Pfad führt bis ins Tal. Unten wartet eine wunderbare Erfrischung im kühlen Nass. Leider heizt man sich beim anschließenden Aufstieg wieder auf!

 

 

 

 


 

 

 

 


Bei den "Balconies" hat man einen wunderbaren Panoramablick auf das Victoria Valley

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grasbäume (Xanthorroea Vulva) profitieren von Buschfeuern, die sie ohne Schaden überstehen. Wegen ihres schwarz-verkohlten Stammes werden sie auch liebevoll "Black Boys" genannt. Nach dem Feuer gelangen diese Bäume erst zur Blüte und entwickeln einen bis zu 1 m hohen Fruchtstand. Übrigens: Grasbäume wachsen sehr, sehr langsam. Nur wenige Zentimeter pro Jahr. Auf manchen Hinweisschildern haben wir auch die umgangssprachliche Bezeichung "Kangoroo-Tail-Tree" gelesen.

 

 

Nach dem verheerenden Buschbrand im Januar 2006 erobert sich die Natur Zug um Zug ihr Territorium zurück. Manche Eukalyptusarten brauchen sogar Feuer zur Vermehrung. Auch den Farnen scheint das Feuer wenig anhaben zu können. Aber wie geht es wohl den unzähligen Wildblumen, für die die Grampians so "berühmt" waren?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sonnenuntergang im Grampians N.P.

Vom Reed Lookout hat man einen besonders schönen Blick auf die Victoria Range, Mount Victory und das weite Victoria Valley.

Unser Tipp: bei gutem Wetter den Sonnenuntergang nicht verpassen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Grampians National Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Remarkable Rocks

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 26.07.08